Ein Phono-Eingang im Aktivlautsprecher kann ein Vinyl-Setup stark vereinfachen: Plattenspieler, Lautsprecher und zwei Stromkabel können bereits eine vollständige Anlage ergeben. Wichtig ist aber, dass du PHONO und LINE nicht verwechselst.
Ratgeber
Aktivlautsprecher mit Phono-Eingang: Wann sparst du wirklich einen Vorverstärker?

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Warum PHONO etwas anderes als Cinch ist
Die Cinch-Buchse beschreibt nur den Stecker. Ein PHONO-Eingang verstärkt das sehr kleine Tonabnehmersignal und führt die notwendige RIAA-Entzerrung aus. Ein LINE-Eingang erwartet dagegen bereits ein deutlich stärkeres, entzerrtes Signal.

Plattenspieler ohne internen Preamp
Der Plattenspieler wird auf PHONO angeschlossen, gegebenenfalls inklusive Massekabel am GND-Anschluss. Das ist die klassische direkte Variante.

Plattenspieler mit eingebautem Preamp
Ist der interne Phono-Preamp aktiviert, muss der Lautsprechereingang auf LINE stehen. Zwei Phono-Stufen hintereinander führen zu viel Pegel und falscher Entzerrung.
MM und MC prüfen
Viele integrierte Phono-Eingänge in Aktivlautsprechern sind für MM-Systeme gedacht. Low-Output-MC-Tonabnehmer benötigen häufig eine andere Verstärkung und Impedanz. Dann ist ein separater anpassbarer Phono-Preamp sinnvoll.
Wann ein externer Preamp trotzdem besser passt
Ein separater Preamp ist sinnvoll, wenn du Tonabnehmer wechseln, Gain/Kapazität anpassen oder die Lautsprecher später austauschen möchtest. Mehr dazu unter Phono-Preamp richtig einstellen.
Fazit
Ein integrierter Phono-Eingang ist kein Klangversprechen, aber ein echter Komfortvorteil. Die ELAC DCB41 und Klipsch The Fives II sind Beispiele für Aktivsysteme, die Vinyl direkt aufnehmen können.



