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LFE und Bassmanagement erklärt: Crossover, Small/Large und Subwoofer im AV-Receiver

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LFE und Bassmanagement erklärt: Crossover, Small/Large und Subwoofer im AV-Receiver

Der LFE-Kanal und das Bassmanagement sind zwei verschiedene Dinge. LFE ist der separate Tieffrequenz-Effektkanal eines Mehrkanaltons. Bassmanagement entscheidet zusätzlich, welche tiefen Frequenzen der normalen Lautsprecher zum Subwoofer umgeleitet werden.

Inhalt & Sprungmarken
  1. Was bedeutet „.1“?
  2. Small und Large beschreiben das Bassmanagement
  3. Crossover: Übergang statt harter Schnitt
  4. LPF for LFE nicht mit Crossover verwechseln
  5. LFE+Main mit Vorsicht
  6. Phase, Delay und Position gehören dazu
  7. Fazit

Was bedeutet „.1“?

Das „.1“ in 5.1 oder 7.1 bezeichnet den LFE-Kanal. Er ist nicht identisch mit dem gesamten Bass aller anderen Kanäle. Ein AV-Receiver kann jedoch zusätzlich Tieftonanteile von Lautsprechern unterhalb ihrer eingestellten Trennfrequenz an den Subwoofer senden.

Small und Large beschreiben das Bassmanagement

Die Begriffe wirken missverständlich: „Small“ bedeutet nicht, dass der Lautsprecher physisch klein ist. Es bedeutet, dass tiefe Frequenzen unterhalb einer Trennfrequenz zum Subwoofer umgeleitet werden. Auch große Standlautsprecher können im Heimkino sinnvoll als „Small“ beziehungsweise mit aktivem Crossover betrieben werden.

Subwoofer als Ziel für LFE und umgeleitete Bassanteile im Heimkino
Der Subwoofer erhält im Heimkino sowohl den LFE-Kanal als auch – je nach Bassmanagement – umgeleitete Tiefbassanteile anderer Lautsprecher.
LFE und Bassmanagement erklärt: Crossover, Small/Large und Subwoofer im AV-Receiver

Crossover: Übergang statt harter Schnitt

Eine Trennfrequenz ist kein abruptes Ein/Aus. Filter arbeiten mit Flankensteilheiten, sodass sich Lautsprecher und Subwoofer im Übergangsbereich überlappen. 80 Hz ist ein verbreiteter Startpunkt, sollte aber an Lautsprecher, Raum und Messung angepasst werden.

LPF for LFE nicht mit Crossover verwechseln

Viele Receiver besitzen zusätzlich einen Tiefpass für den LFE-Kanal. Dieser Parameter betrifft den Effektkanal selbst und ist nicht dieselbe Einstellung wie die Trennfrequenz der Hauptlautsprecher.

LFE+Main mit Vorsicht

Bei manchen Receivern kopiert „LFE+Main“ zusätzlich tiefe Frequenzen von auf Vollbereich gestellten Lautsprechern zum Subwoofer. Das kann erwünscht sein, führt aber leichter zu Überhöhungen und Doppelbass. Für ein kontrolliertes Standard-Bassmanagement ist die normale LFE-Einstellung mit definierten Trennfrequenzen meist der klarere Ausgangspunkt.

Phase, Delay und Position gehören dazu

Selbst perfekte Menüwerte helfen wenig, wenn der Subwoofer an einer starken Raummode steht oder zeitlich schlecht mit den Frontlautsprechern zusammenspielt. Position, Laufzeit/Delay, Phase und EQ sollten gemeinsam betrachtet werden. Dazu passt Subwoofer mit DSP einmessen.

Kurz zusammengefasst

Fazit

LFE ist ein eigener Effektkanal; Bassmanagement verteilt zusätzlich den Tiefbass der übrigen Lautsprecher. Wer diese Ebenen trennt, kann Crossover, Subwoofer-Pegel und Raumkorrektur deutlich nachvollziehbarer einstellen und vermeidet den häufigen Fehler, „mehr Bass“ mit besserem Bass zu verwechseln.

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