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Hi-Res Audio erklärt: Abtastrate, Bittiefe und was der DAC damit macht

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Hi-Res Audio erklärt: Abtastrate, Bittiefe und was der DAC damit macht

24 Bit, 96 kHz, 192 kHz oder noch höher: Digitale Audiodaten lassen sich mit großen Zahlen beschreiben. Diese Werte sagen, welches Format verarbeitet werden kann – nicht automatisch, wie gut Aufnahme, Mastering, DAC oder analoge Ausgangsstufe klingen.

Inhalt & Sprungmarken
  1. Abtastrate: wie oft pro Sekunde gemessen wird
  2. Bittiefe: Auflösung des digitalen Wertebereichs
  3. PCM und DSD nicht direkt über Zahlen vergleichen
  4. Was der DAC wirklich leisten muss
  5. Upsampling ist kein neues Master
  6. Wann Hi-Res praktisch relevant wird
  7. Fazit

Abtastrate: wie oft pro Sekunde gemessen wird

Bei PCM beschreibt die Samplingrate, wie viele Abtastwerte pro Sekunde gespeichert werden. Die Audio-CD arbeitet mit 44,1 kHz. Höhere Raten erweitern den technischen Arbeitsbereich, sind aber allein kein Qualitätsurteil über die Musikproduktion.

Externer DAC zwischen digitaler Quelle und analogem Verstärker
Ein DAC muss das ankommende Format sauber verarbeiten – seine maximale Zahl auf dem Datenblatt ist nur ein Teil der Gesamtqualität.

Bittiefe: Auflösung des digitalen Wertebereichs

Die Bittiefe beeinflusst bei PCM unter anderem den theoretisch darstellbaren Dynamikbereich und den Spielraum bei digitaler Verarbeitung. Für Produktion und Bearbeitung sind höhere Bittiefen sehr nützlich. Beim fertigen Musiksignal entscheidet aber weiterhin das Mastering darüber, wie viel Dynamik tatsächlich vorhanden ist.

Hi-Res Audio erklärt: Abtastrate, Bittiefe und was der DAC damit macht
Vergleich

PCM und DSD nicht direkt über Zahlen vergleichen

Was du vergleichen solltestDSD arbeitet mit einem anderen Codierungsprinzip als klassisches PCM. Deshalb lassen sich DSD- und PCM-Angaben nicht sinnvoll als einfache „größere Zahl = besser“-Rangliste lesen. Wichtig ist vor allem, ob Quelle, Software und DAC das gewünschte Format korrekt unterstützen.

Was der DAC wirklich leisten muss

Der D/A-Wandler erzeugt aus den digitalen Daten ein analoges Signal. Dazu gehören nicht nur der Wandlerchip, sondern Taktung, Filterung, Stromversorgung und analoge Ausgangsstufe. Zwei Geräte mit demselben Chip können deshalb unterschiedlich aufgebaut sein.

Upsampling ist kein neues Master

Wenn ein Player oder DAC ein Signal intern auf eine höhere Rate umrechnet, entstehen dadurch keine Informationen, die in der Ausgangsdatei nicht vorhanden waren. Upsampling kann Teil der Signalverarbeitung sein, ersetzt aber keine bessere Aufnahme.

Wann Hi-Res praktisch relevant wird

Wer hochauflösende Downloads, eigene Studioaufnahmen oder entsprechende Streaming-Angebote nutzt, sollte einen durchgängigen kompatiblen Signalweg haben. Für eine bestehende CD-Sammlung ist ein DAC mit extremen Maximalwerten dagegen kein Muss.

Kurz zusammengefasst

Fazit

Hi-Res beschreibt technische Dateiformate, nicht automatisch bessere Musik. Prüfe zuerst Quelle, Bedienung und Anschlüsse. Ein sauber konstruierter DAC mit den tatsächlich benötigten Formaten ist sinnvoller als ein Gerät, das nur mit maximalen Zahlen wirbt.

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