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SACD und Hybrid-SACD erklärt: Was normale CD-Player abspielen können

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SACD und Hybrid-SACD erklärt: Was normale CD-Player abspielen können

SACD sieht aus wie eine CD, ist technisch aber ein eigenes Disc-Format. Besonders wichtig ist die Unterscheidung zwischen reinen SACDs und Hybrid-SACDs: Nur Hybrid-Discs besitzen zusätzlich eine normale CD-Schicht, die ein gewöhnlicher Audio-CD-Player lesen kann.

Inhalt & Sprungmarken
  1. Was eine SACD von einer CD unterscheidet
  2. Hybrid-SACD: zwei Schichten auf einer Disc
  3. Reine SACD auf normalem CD-Player?
  4. Stereo und Mehrkanal sind getrennte Fragen
  5. Digitalausgang nicht automatisch voraussetzen
  6. Lohnt SACD heute?
  7. Fazit

Was eine SACD von einer CD unterscheidet

Die Super Audio CD wurde für hochauflösendes Audio entwickelt und nutzt für ihre SACD-Schicht DSD statt des PCM-Formats einer klassischen Audio-CD. Die höhere Speicherdichte und das andere Datenformat erfordern einen kompatiblen SACD-Player.

Disc-Player und Compact Disc als Beispiel für optische Audioformate
Gleiches Disc-Format von außen bedeutet nicht automatisch gleiche Abspielkompatibilität im Laufwerk.

Hybrid-SACD: zwei Schichten auf einer Disc

Eine Hybrid-SACD kombiniert eine SACD-Schicht mit einer CD-kompatiblen Schicht. Ein normaler CD-Player liest nur die CD-Schicht; ein SACD-fähiger Player kann die hochauflösende Schicht verwenden. Dadurch lassen sich Hybrid-Ausgaben auch in älteren CD-Anlagen nutzen.

SACD und Hybrid-SACD erklärt: Was normale CD-Player abspielen können

Reine SACD auf normalem CD-Player?

Eine SACD ohne CD-kompatible Schicht ist für einen normalen CD-Player nicht als Audio-CD nutzbar. Deshalb sollte beim Gebrauchtkauf oder bei Importen geprüft werden, ob es sich um eine Hybrid-Ausgabe handelt.

Stereo und Mehrkanal sind getrennte Fragen

Das SACD-Format kann unterschiedliche Programmbereiche enthalten. Ob eine konkrete Disc Stereo, Mehrkanal oder beides bietet, hängt von der Veröffentlichung ab. Ebenso muss der Player den gewünschten Wiedergabeweg unterstützen.

Digitalausgang nicht automatisch voraussetzen

Bei SACD kann sich die Ausgabe hochauflösender Inhalte von der normalen CD-Wiedergabe unterscheiden. Wer einen externen DAC nutzen möchte, sollte deshalb die Herstellerangaben des konkreten Players und die unterstützten digitalen Ausgabewege prüfen, statt von einem normalen S/PDIF-Signal auszugehen.

Das spricht dafür

Lohnt SACD heute?

Für Sammler vorhandener SACDs oder spezieller Masterings kann ein kompatibler Player sinnvoll sein. Wer ausschließlich normale CDs besitzt, sollte die Kaufentscheidung nicht vom SACD-Logo abhängig machen. Dann zählen Laufwerk, Bedienung und Anschlüsse stärker.

Kurz zusammengefasst

Fazit

Hybrid-SACDs sind der unkomplizierteste Brückenschlag: Sie laufen als normale CD auf klassischen Playern und bieten auf kompatibler Hardware zusätzlich die SACD-Schicht. Bei reinen SACDs ist ein SACD-fähiges Laufwerk zwingend Teil des Setups.

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