Beim Subwoofer-Anschluss tauchen Begriffe wie High-Level, Line-In, LFE, Pre-Out und Sub-Out auf. Sie beschreiben unterschiedliche Signalwege. Die richtige Wahl hängt davon ab, welche Ausgänge dein Verstärker oder Aktivlautsprecher besitzt.
Ratgeber
Subwoofer anschließen: High-Level, Line-In, LFE und Sub-Out richtig unterscheiden

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Sub-Out / Pre-Out
Ein dedizierter Sub-Out liefert ein Line-Signal für einen aktiven Subwoofer. Bei manchen Geräten ist die Frequenztrennung bereits im Verstärker einstellbar, bei anderen übernimmt der Subwoofer den Tiefpass.

LFE
LFE stammt aus Mehrkanal-Setups. Ein LFE-Eingang umgeht am Subwoofer häufig den eigenen Tiefpass oder erwartet, dass das Bassmanagement im AV-Receiver übernimmt. Für reines Stereo ist LFE nicht automatisch nötig.

Stereo-Line-In
Ein analoger Vorverstärker- oder variabler Line-Ausgang kann links und rechts in den Subwoofer geführt werden. Der interne Tiefpass des Subwoofers filtert anschließend den benötigten Bassanteil.
High-Level / Lautsprechersignal
High-Level-Eingänge werden parallel zu den Lautsprecherausgängen des Verstärkers angeschlossen und nehmen das bereits verstärkte Signal hochohmig ab. Das ist praktisch, wenn ein klassischer Stereo-Verstärker keinen Sub-Out besitzt. Die Hauptlautsprecher werden dabei nicht „durch den Subwoofer angetrieben“, sofern das jeweilige Gerät nicht ausdrücklich einen entsprechenden Durchschleifweg vorsieht.
Aktivlautsprecher
Viele moderne Aktivlautsprecher besitzen einen eigenen Sub-Out. Das ist meist der einfachste Weg und kann bei DSP-Systemen zusätzlich eine passende Hochpassfilterung der Hauptlautsprecher ermöglichen.
Fazit
Nutze den Anschluss, den dein System sauber unterstützt. High-Level ist keine Notlösung, LFE kein Qualitätsmerkmal. Wichtiger sind variable Lautstärke, korrekte Filterung und die anschließende Abstimmung von Pegel, Phase und Trennfrequenz.


